
PSYCHOTHERAPIE
Wenn Reden allein nicht reicht, …
denn belastende Muster sind tiefer verankert und erfordern konkrete Veränderungen.
Die Verhaltenstherapie ist ein von den gesetzlichen Krankenkassen anerkanntes Richtlinienverfahren, sie basiert auf der Annahme, dass viele Probleme und Ängste erlernt sind und durch gezielte Übungen und Techniken wieder verlernt oder verändert werden können. In der Verhaltenstherapie arbeiten wir mit konkreten Zielen und Strategien, um unerwünschte Verhaltensweisen zu reduzieren und positive Verhaltensweisen zu fördern. Dabei kommen Methoden wie die Konfrontation mit angstauslösenden Situationen, das Erlernen neuer Bewältigungsstrategien mit Hilfe von Rollenspielen oder Verhaltensexperimente zum Einsatz. Mein Ziel ist es, Patienten zu helfen, ihre Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen und aktiv zu verändern, um so psychische Störungen zu behandeln und eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.
VERHALTENSTHERAPIE
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) wurde von Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelt und ist eine der effektivsten Methoden zur Behandlung von Traumafolgestörungen. Mit Hilfe von Augenbewegungen wird das Gehirn unterstützt, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und belastende Erinnerungen zu verarbeiten. Die Wirksamkeit von EMDR ist in zahlreichen Studien belegt und wird als Kassenleistung in der Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen, Auswirkungen belastender Lebenserfahrungen und starker Trauer nach Verlustereignissen angewendet. Wirksam ist EMDR aber auch u.a. in der Therapie von Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, chronischem Schmerz.
Weitere Informationen und Videos zur Methode finden Sie unter www.emdria.de.
EMDR
PITT (Psycho-Imaginative Trauma-Therapie) ist ein von Luise Reddemann (Deutschland) entwickeltes Konzept, das Menschen bei der Bewältigung von traumatischen Erfahrungen unterstützt. Über das Medium einer hilfreichen Beziehung wird vor allem die Selbstbeziehung und Selbstberuhigungsfähigkeit betont und mittels Imagination angeregt, diese neu zu gestalten und seelische Wunden damit einer Heilung zuzuführen. Mitgefühl der Therapeutin/des Therapeuten und der Patientin/des Patienten für sich selbst im Sinne einer imaginativen Nachbeelterung nimmt einen zentralen Platz in der therapeutischen Arbeit ein.
Weitere Informationen finden Sie unter www.luise-reddemann.de
PITT
CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy) ist ein Behandlungsverfahren, das von James P. McCullough (USA) zur Behandlung von chronischen Depressionen entwickelt wurde. Das Besondere an CBASP ist, dass es sich gezielt mit den zwischenmenschlichen Mustern und Verhaltensweisen beschäftigt, die bei chronischer Depression eine Rolle spielen. Es hilft den Betroffenen, ihre sozialen Interaktionen besser zu verstehen und zu verändern, um so die depressive Stimmung zu lindern. Durch die Therapie lernen die Patienten, ihre Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zu analysieren und neue, gesündere Strategien im Umgang mit anderen zu entwickeln. Insgesamt zielt CBASP darauf ab, die sozialen Fähigkeiten zu verbessern und die depressive Symptomatik langfristig zu reduzieren.
Weitere Informationen finden Sie unter www.cbasp-network.de
CBASP
Die Auseinandersetzung mit der Klimakrise und ihren Auswirkungen kann belastende Gefühle wie Sorgen, Ängste, Wut, Trauer und Verzweiflung auslösen. Angesichts der bedrohlichen Lage sind diese Gefühle angemessen und handlungsleitend, um zur Bewältigung der Situation beizutragen. Als Psychotherapeutin möchte ich mein psychologisches Fachwissen einbringen, um konstruktives Handeln im Umgang mit der Klimakrise zu fördern sowie klima-engagierte Menschen zu unterstützen.